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Mit freundlicher Genehmigung des ADAC

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Bestehen Sie auf Ihrem Recht

Diesem überzeugenden Artikel des Chefradakteurs der ADAC Motorwelt Herrn Michael Ramstetter, den wir mit freundlicher Genehmigung des ADAC veröffentlichen gibt es aus unserer Sicht nichts hinzuzufügen.

Es geht um das Geld der Autofahrer. Die Versicherer versuchen derzeit vehement, Kfz-Werkstätten im ganzen Land mit Partnerverträgen zu binden. Das Ziel: Die Höhe der Stundensätze soll massiv gedrückt werden. Das ist ein weiterer gefährlicher Schritt im aktiven Schadenmanagement. Die Absicht ist klar erkennbar: Die Versicherer wollen ihre Kosten minimieren. Und das geht am besten, wenn sie sich einig sind, die Preise im Griff haben und den Autofahrern die perfekte Rundumbetreuung bei Unfällen als großzügige Geste verkaufen. Dann ist es auch ein Leichtes, freie Sachverständige und Anwälte aus Unfällen herauszuhalten. Gutachten oder Kostenvoranschläge brauchen die Versicherer nicht mehr. Die Werkstatt wird den Schaden des Unfallopfers nach ihren Vorgaben reparieren. Ein perfektes Schadenmanagement - allerdings nur zum Wohle der Assekuranz. Grundsätzlich befürwortet der ADAC Maßnahmen zur Kostenreduzierung. Die Solidargemeinschaft aller Versicherten soll finanziell entlastet werden - nicht aber wenn es zu Lasten der Unfallopfer geht. Die Rechtsprechung hat sich im Übrigen nicht geändert: Der Geschädigte hat Anspruch auf einen freien Sachverständigen, einen Anwalt, fiktive Abrechnung, Wertminderung und natürlich auf eine freie Werkstattwahl. Dem Versuch, Autofahrer zu entmündigen, muß vehement entgegengetreten werden. Der ADAC als Verbraucherschützer tut das. Sie als Mitglied können auch etwas tun. Bestehen Sie auf Ihren Rechten. Der ADAC mit seinen Vertragsanwälten und -sachverständigen hilft Ihnen gerne dabei.


     

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